
Als erstes Modell wurde der Legacy mit dem BOXER DIESEL ausgerüstet. Die Wahl fiel auf den Legacy, weil er den europäischen Anspruch an Laufruhe und Leistung besonders gut in Verbindung mit dem BOXER DIESEL erfüllt. Zudem hat sich der Legacy in Europa einen guten Ruf als hochwertiges und im Design gelungenes Fahrzeug erworben.
Testfahrzeuge aus der Legacy-Baureihe wurden zur Bewertung nach Europa verschifft und in Spanien unter der extremen Hitze und der dünnen Höhenluft im Umland von Granada ebenso geprüft, wie unter der klirrenden Kälte in Skandinavien und in der Nähe des Nordpols. Jeder Legacy aus einem Fuhrpark von insgesamt zehn Fahrzeu-gen absolvierte 100.000 km von insgesamt mehr als einer Million Kilometern unter den verschiedensten Bedingungen.
Was die Techniker während dieser sprichwörtlich gnadenlosen Tests am meisten beeindruckte, war die natürliche Überlegenheit der Boxer-Konfiguration. Kenji Harima, Leiter Motorenentwicklung stellt fest: “Von den Vorteilen, wie z. B. die geringe Geräuschentwicklung des BOXER DIESEL-Motors, profitiert auch der Legacy.” Dabei brauchten noch nicht einmal größere Änderungen vorgenommen zu werden, um den Dieselmotor zu transplantieren. Andere Hersteller nutzen zwar ebenfalls dieselbe Plattform für Benzin- und Dieselmotoren, müssen das Diesel-Fahrzeug aber meist aufwendig modifizieren, indem sie größere elastische Motorlager und sonstige Dämmungskomponenten verbauen oder den gesamten Motor kapseln, um die Geräuschentwicklung zu reduzieren.
Im Vergleich hierzu hat es uns der BOXER DIESEL leicht gemacht, aus dem benzinbetriebenen Legacy einen Diesel zu machen.“
Abgesehen davon, dass man dem Legacy Diesel eine dickere Spritzwand und einige zusätzliche Dämpfungselemente im Motorraum spendierte, konnte man ansonsten dank der Vibrationsarmut und Laufruhe des BOXER DIESEL auf umfangreiche Modifikationen verzichten. Im Drehzahlband zwischen 1.000 und 3.000 U/min ist vor allem die hohe Steifigkeit des Antriebsstrangs der Subaru AWD-Konfiguration für die niedrige Geräuschentwicklung verantwortlich. Die hohe Laufruhe des Boxer-Motors trägt hier entschieden zur niedrigen Geräuschkulisse bei. Die schwingungsarme, hochsteife Kurbelwelle des BOXER DIESEL hat hieran im oberen Drehzahlband zwischen 3.000 und 4.000 U/min wesentlichen Anteil. So überzeugt der BOXER DIESEL im Vergleich mit 4-Zylinder-Reihendieselmotoren in allen Lebenslagen durch seinen überragend leisen Lauf.


Maeda weist auf eine weitere charakteristische Eigenschaft des BOXER DIESEL hin: „Der BOXER DIESEL kommt ohne zusätzliche Ausgleichswellen aus und hängt daher besonders gut am Gas. Beim Tritt aufs Gaspedal spricht er so spontan wie kein anderer Diesel an. Das sorgt beispielsweise für flotte Überholvorgänge in dem auf Landstraßen so wichtigen Geschwindigkeitsbereich zwischen 80 und 120 km/h.
Der ganz auf kompakte Abmessungen ausgelegte BOXER DIESEL ist auch in Sachen Fahrstabilität und Handling wegweisend. Der mit dem BOXER DIESEL ausgerüstete Legacy fängt die in Kurven auftretenden Zentripetalkräfte effektiv ab und bleibt ohne zu schlingern verlässlich auf Kurs.
Bei jüngsten Testfahrten mit dem Legacy BOXER DIESEL im spanischen Malaga sparten die anwesenden Journalisten nicht mit Lob: „Der BOXER DIESEL vermittelt ein ausgeprägt sportliches Fahrgefühl wie ein Benziner.“ „Ein revolutionärer Diesel-Motor.“
„Der BOXER atmet mit jeder Faser die DNA von Subaru und überzeugt durch einen ganz eigenständigen Charakter.“